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Peggy....

 

ist letzte Nacht (1. auf 2. März 2009)

von uns gegangen...

 

 

 

 

 

 

Peggy

 

geb. 22.09.1972

gestorben 02.03.2009

 

 

 

 

 

Sie war eine wunderbare, starke und warme Frau...

 

Nach langer Krankheit wurde sie erlöst...

 

da sie selbst sehr offen damit war,

hier ein kleiner Einblick...

 

 

 

Angefangen hat alles

1999 mit einem Gehirntumor auf der rechten Seite.

Da er zu spät entdeckt wurde, konnte man ihn nur zum Teil entfernen

und er war schon sehr bösartig und sie mußte nach der OP 6 Wochen bestrahlt werden.

durch den Resttumor bekam sie

eine Pharmakoresistente Epilepsie mit einfach-fokalen

und komplex- fokalen tonisch- klonischen Anfällen.

Da es zu viele Anfälle am Tag waren

und sie die nie mitbekam entschloss sie sich zu einer OP.

Dazu entfernte man am 18.08.2005 in Freiburg den Hippocampus

am Gehirn und ihren Resttumor.

Leider bekam sie nach der OP Gehirnblutungen mit Vasospasmen,

was einen Schlaganfall zur Folge hatte.

Die Auswirkungen dessen waren:

Eine zentrale linkseitige Hemiparese und eine Hemianobsie.

 

 

 

 

 

 

Sie saß dann 4 Monate im Rollstuhl und

hat nicht aufgegeben, sondern gekämpft

und alles mit der linken Seite wieder erlernt,

auch wieder das Gehen.

 2 Jahre danach bereute sie den Schritt zu dieser

riskanten OP nicht, denn es ging ihr sehr gut und sie ist seitdem anfallsfrei.

 

 

 

 

Danach allerdings....

 

am 22.09.2007 stand fest,

sie muss am 01.10.2007 wieder nach Freiburg in die Uni,

eine erneute Hirn OP.

Mit anschliessender Chemo.

 

Am 14.11.2007

teilte sie allen mit:

so Leute, bin erst mal wieder da, brauch nun nur noch Chemo,

denn der Tumor war bösartig,

es war ein anaplastisches Oligoastrozytom Grad 3 mit Tendenz zu Grad 4,

aber ich pack das auch noch, denn ich liebe das Leben!

 

Sie war stark, sie kämpfte und das egal was kam....

 

denn es war noch nicht geschafft...

 

 

 

 

 


Am 25.11.2007 teilte sie allen mit:

ab Mittwoch geht meine Chemo los.

Mach sie aber daheim.

Werd damit ne weile beschäftigt sein, denn sie dauert lang,

läuft über 8 Zyklen ab, aber ich pack das!

 

Am 31.03.2008 teilte sie uns mit:

so nun hab ich schon den 5. Zyklus der Chemo hinter mir,

nun sind es nur noch 3 Stück und Ende April

muß ich wieder zur großen Nachkontrolle nach Freiburg.

Ach noch eines mir geht es trotz Chemo noch recht gut,

nur meine leichte Spastik in der linken Seite nervt mich,

aber ich trainier hart.

 

 

 

 

 

Am 04.07.2008 hatte sie ihre letzte Chemo hinter sich

und musste Ende Juli 08 wieder zur großen Nachkontrolle.

 

Das schrieb sie am 03.08.2008:

so mal was Gutes, Nachuntersuchung ergab das man nichts neues am Hirn sieht.

Bin dann auch mit chemo komplett fertig.

Muß halt alle 3 Monate zur Nachkontrolle, aber so bin ich auf der sicheren Seite.

 

Man könnte meinen...

 

SIE HAT ES GESCHAFFT,

doch leider war dem nicht so...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 01.11.2008 stand fest,

sie wird am 11.11.2008 erneut operiert,

bei der Nachkontrolle stellte man einen neuen Tumor im Gehirn fest.

Nach der OP wieder Bestrahlung und Chemo.

 

Doch bei der OP konnte nicht der ganze Tumor entfernt werden,

leider brachte auch die Chemo und die Bestrahlung nichts.

Er hat auch bereits neue Ableger überall im Körper hinterlassen.

 

 

 

 

 

Leider wurde es danach ganz schlimm,

sie konnte kaum noch laufen, war ständig müde....

 

kurz vor Weihnachten 2008 stand dann fest,

sie braucht 24 Std. Pflege,

da sie selbst entscheiden durfte,

ob Heim oder zu ihrer Tante, die die Zeit für sie hätte,

entschied sie sich zu ihrer Tante in den Harz zu gehen.

 

Ihr kleiner Umzug erfolgte dann auch schon am 23.12.2008.

 

 

 

Die OP - Narbe von November

 

 

 

 

 

 

Bei ihrer Tante ging es erst kurzzeitig wieder aufwärts,

doch dann konnte sie ansich nichts mehr selber.

Jetzt vor kurzem konnte sie nicht mehr

selbstständig essen, trinken, zur Toilette gehen.

 

Reden ging, aber das was sie sagte war teils

ohne jeglichen Sinn.

 

Erst letzte Woche besuchte ihr Sohn sie noch einmal,

dass es das letzte Mal sein sollte, wusste niemand.

 

 

 

 

 

 

Von Freunden wurde noch geplant, sie zu besuchen,

doch all diese Pläne sind seit letzter Nacht

ohne Sinn,

wenn wir sie nun besuchen wollen,

haben wir alle einen sehr kurzen Weg,

denn wir brauchen nur unseren Kopf zu heben

und an sie zu denken.

 

 

 

 

 

Sie war ein wunderbarer Mensch,

lieb, manchmal frech, treu,

romantisch, verschmust, optimistisch, kämpferisch,

mit beiden Beinen im Leben stehend und verflucht stark.

 

Doch leider war ihr Kampf verloren,

früher als alle gedacht hätten.

 

Dennoch sie hat so manches Mal gezeigt,

dass Aufgeben sich nicht lohnt.

 

 

 

 

 

 

Ruhe in Frieden liebe Peggy....

 

Wir werden Dich vermissen,

aber nie vergessen,

du wirst immer ein Teil unserer aller Herzen sein.

 

 

 

 

 

Du hinterlässt

deinen 13 jährigen Sohn,deine Familie, deinen Freund,

deine unzähligen Freunde und Bekannten,

alles Menschen, denen du immer wichtig warst.

 

Die immer mit dir gehofft und gebangt haben.

Und immer nur das Beste für dich wollten.

 

 

 

 

 

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